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Einige Begriffe und Abkürzungen


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Sonderzeichen

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Sonderzeichen...
@...( at, dt. bei oder in). Dieses Zeichen erscheint beim Mailverkehr in der Adresse. Eine E -Mail-Adresse, auch Domain-Adresse genannt, ist die eindeutige Anschrift eines Teilnehmers im Internet: Beispielsweise "HansHacker@dfe.de" bedeutet "Hans Hacker bei der DFE Deutschland".
A...
Account...(dt. Konto, auch Benutzerkonto) ist die Zugangsberechtigung eines Users zu einem anderen Rechner, einem Online-Dienst, dem Internet oder einer Mailbox. Im Allgemeinen bekommt ein User bei der Ausstellung des Accounts einen Usernamen (Login) und ein Paßwort, mit der er sich bei jedem Einloggen identifizieren muß.

Active X ... Betriebssystem-Erweiterung von Microsoft, die in Controls verteilt / programmiert wird. Da Active X - Controls das Betriebssystem erweitern, können sie dort theoretisch tun und lassen worauf sie programmiert sind. Einen wirksamen Abwehrmechanismus gegen "bösartige" Active X - Controls gibt es nicht. Microsoft versucht durch das Zertifizierungssystem Authenticode zu garantieren, daß ein bestimmtes Control von einem bestimmtem Herrsteller kommt.

Anchor... (Anker) Bezeichner für einen Link innerhalb eines Dokuments.

Anonymous FTP... Manche Server im Internet erlauben Usern den Login per Anonymous FTP, d.h. man kann ohne eigenes Paßwort einloggen und Dateien herunterladen. Im allgemeinen wird die E-Mail-Adresse als Paßwort verlangt, damit die Betreiber den überblick über die Besucher ihres Servers behalten können.

ANSI-Code... (American National Standards Institute) Weiterentwicklung des ASCII-Zeichensatzes, über beide hinaus geht Unicode. Viele Mailboxen fragen einen neuen Benutzer, ob sein Terminalprogramm ANSI-fähig ist. Er wird von Windows benutzt und ist nicht deckungsgleich mit dem IBM-Zeichensatz.

Applet...Kleines, in Java oder JavaScript geschriebenes Programm, das ähnlich wie eine Grafik in eine Web-Seite eingebunden wird. Applets sind nicht an ein Betriebssystem gebunden und können nach dem Herunterladen vom Browser abgespielt werden.

API ... (engl.: Application Program Interface) The interface (calling conventions) by which an application program accesses operating system and other services. An API is defined at source code level and provides a level of abstraction between the application and the kernel (or other privileged utilities) to ensure the portability of the code.

ARJ... Dateiendung für Archive, die mit dem Archivierungsprogramm ARJ erzeugt sind. ARJ ist Freeware und im WWW kostenlos heruntergeladen werden.

ASCII , ASCII-Datei... (American Standard Code for Information Interchange). Den einzelnen Bildschirmzeichen (z.B. Buchstaben, Zahlen usw.) werden bestimmte Codes zugewiesen. ASCII-Zeichen werden auf fast jeder Plattform benutzt. ASCII-Dateien enthalten nur Zeichen aus dem ASCII-Zeichensatz, keine weiteren Formatierungen oder Sonderzeichen.

Attachment ...(dt. Anhängsel). Viele E-Mail-Programme bieten die Möglichkeit, Binärdateien an eine E-Mail anzuhängen. Diese sogenannten Attachments erscheinen beim Empfänger nicht im eigentlichen Text der Mail, sondern müssen separat aufgerufen werden.

AVI... (Audio Video Interleave) Format, indem Videofilme mit Ton abgespeichert werden können. AVI kann auf fast allen Rechnertypen verwendet werden kann. Allerdings sind AVI-Dateien recht groß und in ihrer Qualität ziehmlich unbefriedigend. (siehe auch MPEG).

B...

Backbone... (dt. Rückgrat) Bezeichnung für eine Netzwerkverbindung mit sehr hoher Bandbreite . Backbones werden verwendet, um andere Teil-Netzwerke miteinander zu verbinden.

Bandbreite...bei manchen Internet-Providern gibt es verschiedene Bandbreiten, mit denen Daten übertragen werden. Bandbreiten werden in bps, Bits pro Sekunde, gemessen. Mit ansteigender Bandbreite wird auch der Datendurchsatz schneller.

Baud... bezeichnet die Geschwindigkeit, mit der Daten in einem Netzwerk übertragen werden können. Maßeinheit für die Anzahl der Zustandsänderungen (Signale) auf einem Übertragungskanal pro Sekunde. Baud wird oft fälschlicherweise synonym mit bps (Bits pro Sekunde) benutzt. Die beiden Maßeinheiten sind nicht deckungsgleich, da moderne Modems pro Signal vier Bit oder mehr über einen Kanal schicken können.

BBS... (Bulletin Board System) in Deutschland als Mailbox bezeichnet

Blogger... Herausgeber (Verfasser) von Beiträgen, in einem Blog (Weblog (Tagebuch)). Nutzung einer eigenständige Webseite oder eines Blog-Portal (blogger .com)

Body... (engl. Körper) Im Zusammenhang mit dem Internet findet man den Begriff vor allem bei den Diensten E-Mail und USENET . Der Body ist in beiden Fällen jeweils der Teil, der die eigentlichen Informationen enthält. Neben dem Körper gibt es noch den Header zu deutsch: Kopf.

Bookmark ...(dt. Lesezeichen). Alle Browser bieten die Möglichkeit URLs mit einem Bookmark zu versehen. Auf diese Weise kann ein User interessante Web-Seiten festhalten und sie zu einem beliebigen Zeitpunkt mit rasch aufsuchen. Manche Browser benutzen die Bezeichnungen Hotlist oder Favorit für Bookmarks.

Bot... (engl. robot „Roboter“) Computerprogramm, das weitgehend automatisch sich wiederholende Aufgaben abarbeitet.

Botnet (Botnetz)... viele automatisierte Computerprogramme auf vernetzten Rechnern. Betreiber illegaler Botnetze installieren Bots ohne Wissen der Besitzer auf Computern.

Browser...(browse = schmökern, bummeln) wird Software genannt, mit der man Dateien finden und sie sich ansehen kann. Verbreitet sind Netscape Navigator und Microsoft Internet Explorer. Es sind Programme, die den Zugang und die Benutzung des World Wide Web ermöglichen.

C...

Caching
1. Zwischenspeichern von Dateien auf dem Internet durch Proxy Server;
2. Automatisches speichern von WEB -Seiten durch den Browser auf der Festplatte des Nutzers. Bei Bedarf kann man diese Seiten später offline betrachten.

Carrier ... 1. Trägersignal, das von Akustikkopplern und Modems zur Erkennung von Sender und Empfänger gesendet wird.
2. Betreiber (z.B. eines Netzes)

Cc. ... (engl.: Carbon copy, dt. Blaupause). Die von fast allen E-Mail-Programmen angebotene Option, eine identische Mail an mehrere andere User gleichzeitig zu verschicken.

CGI ... (Common Getaway Interface) erlaubt es einem WWW-Browser, auf einen WWW-Server Programme auszuführen. Solche Programme oder Scripts können beispielsweise HTML-Formulare auswerten oder Datenbankabfragen durchführen.

Chat... (chatten = live plaudern), eine Livekonferenz in einem Computernetzwerk, in etwa Mischung aus Telefonieren und Briefe schreiben, ein "Online-Gespräch", bei dem über die Tastatur und den Bildschirm gesprochen wird. Emoticons werden dabei benutzt, um sich Stimmungen mitzuteilen. Chat-Teilnehmer können Diskussionen in großen Gruppen führen oder in abgeschlossenen Räumen Privatkonferenzen veranstalten. Dabei erscheinen auf dem Bildschirm der Chat-Teilnehmer live die Zeichen, die mit der Tastatur des Computers eingegeben werden.

Client... Als Client bezeichnet man Computer und Softwareprogramme, die mit einem Server verbunden sind. Typisch bei dieser Verbindung ist, daß der Serverdem Client bestimmte Dienstleistungen, z.B. Datenrecherche, bereitstellt. Fast alle Dienste im Internet basieren auf der Client-Server-Technologie.

Cookies... kleine Dateien, die ein Server auf der Festplatte eines Clients anlegen kann. In diesen Dateien stehen Informationen zu den Aktionen des Nutzers. Bei der nächsten Anfrage des Clients an den Server kann dieser auf das Cookie zugreifen, die Informationen auswerten und den Nutzer eventuell zielgerichteter bedienen.

Crossposting... Nachricht bei Netnews, die gleichzeitig in verschiedenen Foren publiziert wird, um den Leserkreis zu erweitern.

Cybercafe... Verknüpfung von Cafe und Internet. Meistens werden Bar, Essen und Computer geboten.

Cyber-PatrolSoftware... kann den Zugang zu nicht jugendfreien WWW-Servern und Newsgroups sperren. Die Sperrliste wird ständig onlineaktualisiert..

Cyberspace ...(von Kybernetik, griech. Steuermannskunst und space = Raum) ist ein von Science-Fiction-Autor William Gibson 1984 erstmals verwendeter Begriff für eine Kunstwelt aus Computern und Gesellschaft. Zuschauer können am Monitor die Reise in den Cyberspace mit Hilfe der 3-D-Brille, die virtuelle Welten erschließt, verfolgen. Internet-Seiten mit der neuen Programmiersprache VRML liefern den 3-D-Effekt auch ohne Datenbrille.

D...

Daemon... kleines Unix-Programm, das sich nur bemerkbar macht, wenn eine E-Mail nicht zugestellt wurde. Der Absender erhält die Originalbotschaft und eine Benachrichtigung zurück.

Data Warehouse... gesamter Komplex der effizienten Beschaffung, Verteilung, Bearbeitung und Sicherung von Informationen. Für ein Unternehmen soll D. Daten aus den täglichen operativen Abläufen als Quelle für sinnvoll in Beziehung gesetzte Information bereithalten, um Entscheidungen besser zu treffen.

DNS... (Domain Name Server). Im WWW hat jeder Server eine Internet-Adresse, die aus vier mit Punkt getrennten Zahlen zwischen 0 und 255 besteht. Da diese Zahlen schwer merkbar sind, hat jeder Server auch einen Namen, die sog. Web-Adresse. Da der Mensch mit den Web-Adressen, das Internet aber nur mit den Internet-Adressen (also den Zahlen) funktioniert, übernimmt der Domain Name Server die Umwandlung.

Domain ...(dt. Bereich) Bereich des Internets, der entweder geographisch oder nach Art der Organisation definiert ist. Domains können auch in Unterbereiche, sogenannte Subdomains unterteilt sein. Alle Länder mit Ausnahme der USA haben ihre eigene Domain wie z. B. "de" für Deutschland oder "ch" für Schweiz. Innerhalb der USA sind die Domains nach Art der Organisation geordnet:
".com" ... Firmen
".edu" ... Universitäten und andere Bildungseinrichtungen
".gov" ... Behörden und Einrichtungen der Regierung
".mil" ... Amerikanische Streitkräfte
".net" ... Gateways und administrative Rechner
".org" ....Nichtkommerzielle Organisationen.
Überschneidungen sind möglich: Eine deutsche Universität kann z. B. entweder die Domain ".de" oder ".edu" haben. Die Domain steht rechts im Domain Name.

Domain Adresse... eindeutige Anschrift eines Teilnehmers im Internet: Z.B. HansHacker@dfe.de" bedeutet Hans Hacker bei der DFE Deutschland".

Download... Herunterladen von Dateien bzw. Software.

DynDNS-Dienst... Dynamic Domain Name Service Ermöglicht auch bei wechselnder öffentlicher IP-Adresse des DSL-Routers über einen festen Domainnamen aus dem Internet erreichbar zu sein


E...

Einwahlknoten ...( Point of Presence, Abk. PoP). Eine oder mehrere Telefonleitungen, über die sich User über einen Service Provider in das Internet oder einen Online-Dienst einwählen können. Der Einwahlknoten sollte im Nahbereich des Users liegen verfügen, und einen Login zu jeder Tageszeit zu ermöglichen. Weiterhin sollte der Einwahlknoten die für einen User jeweils relevante Verbindungsart (analog oder digital) mit einer ausreichenden Übertragungsgeschwindigkeit anbieten.

Electronic Mail... (E-Mail), elektronische Post. Mit E-Mail lassen sich am Rechner geschriebene Briefe über das Interent verschicken. Zusätzlich zu diesen Briefen kann man andere Dateien mit verschicken.

Ethernet... dominierende Vernetzungstechnologie aller lokalen Netzwerke ( LAN)

Exploit... to exploit ‚ausnutzen‘) Fehlfunktionen von Programmen werden benutzt, um sich Zugang zum Computer zu schaffen. (https://de.wikipedia.org/wiki/Exploit) Exploits sind Schadprogramme. Sie enthalten Daten oder ausführbaren Code, die eine oder mehrere Sicherheitslücken ausnutzen können. Meist erhöhen Angreifer als erstes ihre Rechte, so dass sie auf dem angegriffenen Computer alles Mögliche tun können. Browser, aber auch Flash, Java und Microsoft Office, gehören zu den am häufigsten angegriffenen Programmen. Ein weiteres Problem sind Exploits für bisher unbekannte Sicherheitslücken, die von Blackhat-Hackern entdeckt und missbraucht werden: das sind so genannte Zero-Days (auch 0days). Cyberkriminelle bevorzugen Exploits als Infizierungsmethode gegenüber anderen Möglichkeiten, etwa dem Social Engineering, da die Verwendung von Sicherheitslücken im Gegensatz zu den anderen Wegen auf jeden Fall Ergebnisse für die Hacker bringt. Exploits werden beim Besuch einer Webseite, die schädlichen Exploit-Code enthält, oder durch das Öffnen einer augenscheinlich legitimen Datei, die verborgenen Exploit-Code enthält installiert und kommen meist per Spam- oder Phishing-Mails. Exploits können nicht immer von Sicherheits-Software entdeckt werden.

F...

FAQ... (Frequently Asked Question, dt.: häufig gestellte Fragen.) Neulinge (engl.: newbie) stellen oft die gleichen Fragen. Deshalb werden für fast alle Belange des Internets und der Computernutzung Fragenkataloge inklusive Antworten zusammengestellt, die jeder Nutzer kostenlos lesen kann.

File transfer protocol ... siehe FTP

Firewall... Schützt ein internes (z.B. Unternehmens-)Netzwerk, das an externe Netzwerke (z.B. Internet) angeschlossen ist, vor unberechtigten Zugriffen oder Eindringlingen. Bei einer F. werden alle Internet-Anforderungen der LAN-Rechner über einen Proxy-Server abgewickelt, der auch die aus dem Internet ankommenden Wünsche abfangen kann.

Flames... Nachrichten im Internet, die persönliche Beleidigungen enthalten. Flames können per E-Mail gesandt werden bzw.auch an beliebige Gruppen im USENET gepostet werden. Sie sind Reaktion auf Beiträge, die dem Absender nicht gefallen haben. Flames werden im allgemeinen als Beweis für geistige Armut angesehen. Erhält man als Nutzer Flames, sollte man dies ignorieren.

Follow-up.. wird bei USENET und E-Mail gebraucht. Follow-ups sind Nachrichten (E-Mail oder Artikel), die als Reaktion auf eine vorangegangene Nachricht gesandt werden. In vielen E-Mail-Clients werden Follow-ups auch als reply oder als Antwort bezeichnet.

Foren (Forum)...Bezeichnung für sämtliche schriftliche Diskussionsmöglichkeiten z.B. einer Mailbox oder des Internet(Newsgroups).

Forward... Vorgang der Weiterleitung einer elektronischen Nachricht(E-Mail). Man muß dazu im allgemeinen nur auf einen Button klicken und die Adresse des Empfängers eingeben.

Frame... (Rahmen). Datenblock in einer WEB-Seite.

Freeware... wie "public domain" kostenlose und weiterverbreitbare Werke.

FTP... Abk. für File Transfer Protokoll. Oft bezeichnetFTP auch den Dienst,der das Protokoll verwendet. Mit FTP können Dateien von einem Rechner zu einem anderen Rechner über das Internet übertragen werden (upload, download).

G...

Gateway... Das Internet besteht aus vielen verschiedenen Teil-Netzwerken, die zuvor nicht verbunden waren. Eine Verbindung zwischen zwei oder mehreren Netzwerken bezeichnet man als Gateway. Ein Gateway ist als Computer vorstellbar, der mit beiden Netzwerken verbunden ist.

GIF... (Graphic Interchange Format) Format, in dem Grafik-Dateien stark komprimiert abgespeichert werden. Aufgrund dieser Kompression ist GIF eines der beiden Standard-Formate (vgl. JPEG) für Grafiken auf Web-Seiten. GIF Grafiken können Animationen enthalten und stellen maximal 256 Farben dar.

GPS ... (engl.: Global Positioning System) Satellitennavigationssystem.

GUI... (Graphical User Interface) d.h. Grafische Benutzerschnittstelle also Programm- oder Betriebssystemoberflächen, die grafisch orientiert sind, z.B. Windows.

H...

Hacker... Personen, die mit sehr großem Fachwissen versuchen, bestimmte Schutzvorrichtungen im Computerbereich zu überwinden, z.B. in ein Computernetzwerk einer Firma eindringen. Gelegentlich findet man auch den Begriff Cracker.

Header... Dokumententeile, die meist am Dateianfang stehen und Informationen über das Dokument enthalten. Headers kommen bei E-Mail vor. Dort sind im Header Informationen darüber, wer wann die Mail an wen abgeschickt hat, welchen Weg die Nachricht genommen hat usw.

Hijacking... /Browser-Hijacking (Browser-Entführung) Feimtückische Form von Malware, die die Browserkonfiguration verändert

Homepage... zentrale Web-Seite eines Unternehmens oder einer anderen Organisation. Die Homepage ist der Startpunkt für die weitere Erfoschung der Web-Seiten dieser Organisation.

Host... (Wirt, Gastgeber). Computer, der direkt mit dem Internet verbunden ist. Normale Internet-Nutzer haben keinen Host, sondern verbinden sich über Telefon oder ISDN zu dem Host ihres Online-Dienstes oder Internet Service Providers.

Hotfix... Softwareaktualisierung zur Fehlerkorrektur. (hot – heiß und to fix – reparieren) „heiße“ (eilige) Reparatur.

HTML... Hyper-Text-Sprache des WWW. In dieser Seitenbeschreibungssprache sind alle Dokumente im WWW geschrieben.

HTML-Konverter... Programme zur Umwandlung von Dokumenten, die in einem anderen Dateiformat vorliegen, in eine HTML-Datei.

HTML-Tags ... (Anhängsel) Die Beschreibungselemente von HTML. Jeder Tag beginnt mit "<" und endet mit ">".

HTTP... Protokoll für das WWW. HTTP beschreibt, wie die Verbindung zwischen zwei Computern ablaufen muss, um HTML-Seiten zu übertragen.

Hyperlink... ein Text in einem HTML-Dokument, der mit einem anderen HTML-Dokument verknüpft ist. Klickt der Leser auf diesen Text, lädt sein Browser das entsprechende Dokument und stellt es dar. Hyperlinks müssen nicht immer auf ein andere HTML-Dokument zeigen. Es können auch Verknüpfungen innerhalb eines Dokuments oder mit Mail-Adressen usw. erstellt werden

Hypertext... Text am Computer, der in einem ganz bestimmten Format, z.B. HTML formatiert ist. Das besondere ist, daß er Verweise ( Hyperlinks oder Hypergraphics) enthalten kann. Damit kann man mit Hypertext ganze Netzwerke von elektronischen Dokumenten aufbauen. Alle Seiten im WWW sind als Hypertext formatiert. Die verwendete Sprache ist HTML.

I...

Icons... kleine bildhafte Symbole, für grafische Benutzeroberflächen,häufig zur Gestaltung von Web- Seiten eingesetzt (wenig Speicherplatz) .

index.html... (evtl. auch index.htm) HTML-Datei (Homepage), die meistens als Standard geladen wird, wenn eine URL ohne angegebenen Dateinamen aufgerufen wird.

Interlaced GIF... (dt. verflochtenes GIF). GIF bietet die Möglichkeit, die Zeilen eines Bildes nicht nacheinander darzustellen, sondern versetzt. Davon wird im WWW Gebrauch gemacht. Wenn z. B. anfangs nur jede zehnte Zeile angezeigt wird, kann der User noch während des Herunterladens eines Interlaced GIF bereits ein unscharfes Bild erkennen und kann, sollte ihm das Bild nicht lohnenswert erscheinen, den Vorrang abbrechen.

Internet... Verbund von Netzwerken zu einem großen Computernetz. Über das Internet werden verschiedene Dienste realisiert, z.B. E -Mail, WWW, Telnet, USENET oder FTP.

Intranet... Computernetze in Firmen oder Organisationen, die auf dem gleichen Prinzip wie das Internet basieren. Im Gegensatz zum Internet sind Intranets aber geschlossene Systeme, zu denen nur Mitglieder Zugang haben.

IP-Adressen... Codes aus vier durch einen Punkt getrennten Zahlen zwischen 0 und 255, die präzise jeden ans Internet angeschlossenen Computer bezeichnen.

IRC...(Internet Relay Chat). IRC wird als Langform für Chat gebraucht.

ISDN, ISDN-Karte, ISDN-Adapter... (Integrated Services Digital Network). ISDN ist digitales Telefon. Der Vorteil von ISDN gegenüber dem analogen Telefon ist die größeren Bandbreite. Damit können Daten schneller übertragen werden. Um Computer an das ISDN-Netz anzuschließen, verwendet man ISDN-Karten oder ISDN-Adapter.

J...

JAVA... junge Programmiersprache, die von Sun Microsystems entwickelt wurde, um das WWW besser nutzen zu können. JAVA ist plattform-unabhängig, d.h. die in JAVA geschriebenen Programme laufen auf fast jedem Rechnertyp.

JPEG... (Joint Photographic Experts Group), ein Datei-Format, in dem Computergrafiken abgespeichet werden können. Bilder, die im JPEG-Format vorliegen, werden gelegentlich auch als JPEG bezeichnet. Neben GIF ist JPEG das Bildformat, das die meisten Browser darstellen können und das deshalb in HTML-Seiten verwendet werden kann.

K...

Katalog... große Sammlung von Web-Adressen, die nach inhaltlichen Schwerpunkten geordnet sind. (z.B. DINO)

Konferenz... (Online-)K.: Online-Chat, IRC

Knoten... Computer im WWW, die die Datenpakete im Internet weiterleiten. Das Internet hatte ursprünglich (als es noch ARPANET hieß) nur vier Knoten, heute sind es viele tausend.

Kryptologie... Wissenschaft vom Verschlüsseln und Entschlüsseln von Informationen. Kryptologische Verfahren spielen eine zunehmende Rolle bei der Datenübertragung, um Authentizität und Integrität von Daten sicherzustellen. Zahlungssysteme in internationalen Netzwerken wären ohne sichere kryptologische Verfahren nicht möglich; vgl. digitale Unterschrift, PGP.

L...

LAN... (Local Area Network) Computernetzwerke, die Computer über sehr kurze Strecken verbinden (z.B. innerhalb einer Firma oder einer Abteilung). Die Datenübertragung in LANs kann sehr hoch sein (typisch: 10 - 100 Mbit/sec.). Neben LANs gibt es MANs und WANs.

Link... Verweis auf ein anderes Dokument oder eine andere Stelle im selben HTML-Dokument. Siehe auch Hyperlink und Hypergraphics.

Linux... Betriebssystem, daß von dem bekannten Betriebssystem UNIX abgeleitet wurde. Es arbeitet im Vergleich zu anderen Betriebssystemen recht stabil, hat aber bei weitem nicht die Verbreitung wie DOS oder Windows.

Lurker... jemand , der eine Newsgroup liest, ohne selber Beiträge zu liefern.

Lycos... Suchmaschine im WWW.

M...

Mail-Bomb ... (dt. Briefbombe). User, die ernsthaft gegen die Netiquette verstoßen, erhalten manchmal Mail-Bombs: Tausende von nutzlosen Mails, die ihren Account verstopfen.

Mailbox... Account auf einem Mail-Server. Die Mailbox ist gut mit dem normalen Briefkasten vergleichbar. In der Mailbox werden alle eingehenden elektronischen Nachrichten (E-Mails) abgelegt.

Mailing lists... Einrichtungen, mit denen mehrere Personen, die öfter miteinander kommunizieren, die Arbeit erleichtern können. Anstatt eine Mail an alle Personen zu schicken, sendet man seine Nachricht an die Mailing list. Ein Programm sorgt dafür, daß alle Personen, die auf der Mailing list stehen, die Mail erhalten. Aufnahme in eine Mailing list: Mail an die Mailing list, mit dem Kommando "subscribe".

Mailserver... Programm, das eine oder mehrere Maillinglisten verwaltet.

Malware... Schadsoftware, Computerprogramme, die von dem Benutzer unerwünschte, ihn oft schädigende Funktionen ausführen. (z.B. Computerviren)

MAN... (Metropolitan Area Network) Computernetze, die in ihrer Größe eine Zwischenstellung zwischen LANs und WANs einnehmen und Ausdehnungen bis 100 km haben.

Message... Nachricht, die ein Teilnehmer in einer Diskussionsgruppe oder in einem Forum eines Datennetzes veröffentlicht.

MIME...(Multipurpose Internet Mail Extensions) Protokoll, mit dem man per E-Mail auch Bilder, Videos und weitere Multimedia-Kombinationen verschicken kann.

Mirror... (Spiegel). FTP-Server, der die Daten eines attraktiven FTP-Servers ebenfalls vorhält (spiegelt). Viele umfangreiche und bekannte FTP-Server sind überlastet und bieten deshalb nur niedrige Datenübertragungsraten; Entsprechende M. halten den gesamten (zumindest den neuen) Datenbestand von diesen FTP-Servern vorrätig.

Modem... Kunstwort aus Modulator und Demodulator. Umwandlung digitaler Signale eines Computers in analoge Signale damit diese über das analoge Telefonnetz übertragen werden können. Aus dem Telefonnetz ankommende analoge Signale werden demoduliert. Damit liegt wieder ein digitales Signal vor, mit dem der Computer arbeiten kann.

N...

NAS... Network Attached Storage (Netzgebundener Speicher) Alle Geräte im Heimentzwerk können NAS lesen und schreiben. Zusatzpakete für viele Bereiche

NetNews... wird verwendet für Software, die zum Betrieb des Usenet notwendig ist (Newsreader und -clients) und für den Inhalt des Usenet.

Nettiquette... Umgangsformen im Internet, vor allem im Usenet. Zusammenfassung aus net (dt.: Netz) und Etiquette. Kurz gesagt: "Stets höflich sein und Computer- und Übertragungsleistung nicht vergeuden!"

Newbie... Person im Internet, die gerade den Internet-Zugang erhalten hat und sich erst orientiert. Der Begriff wird sowohl gutgemeint als auch abwertend genutzt.

Newsgroup... engl. für Gruppe im Usenet.

Newsnet... wird synonym zum Begriff Usenet gebraucht.

News... sind Nachrichten.

Newsreader ... Client-Programm, mit dem Usenet-Artikel vom News-Server geladen werden können. Desweiteren ermöglichen Newsreader die Verwaltung von Artikeln , das Posten von eigenen Artikeln usw. In modernen Browsern sind Newsreader enthalten.

News-Server... Host-Rechner, die für News-Clients die Usenet-Nachrichten bereithalten und speichern. Postet ein Usenet-Teilnehmer einen Artikel an eine bestimmte Gruppe, schickt sein Newsreader den Artikel zum nächten News-Server. Dieser sorgt dann dafür, daß der Artikel weltweit verteilt wird, indem er ihn an viele andere News-Server schickt.

Nickname... (Spitzname). Benutzername, z.B. beim Online-Chat IRC.

NNTP... Protokoll für den Internet-Dienst Usenet. NNTP basiert auf dem Internet-Protokoll TCP/IP.

Node... englische Bezeichnung für Knoten.

Nomophobie...“No Mobile Phone – Phobia”, d.h. “Kein-Handy-Angst”. Angst, mobil unerreichbar für soziale und geschäftliche Kontakte zu sein.

O...

OCR... (Optical Character Recognition) Verfahren zur Erkennung von Text aus Grafik. Faxübertragungen oder mit dem Scanner gelesene Vorlagen lassen sich durch OCR bearbeiten. Der Text kann dann mit einem Textverarbeitungsprogramm bearbeitet werden.

Offline... bedeutet, daß das aktuelle Gerät mit einem anderen Gerät keine aktive Verbindung hat. Ist zum Beispiel ein Drucker offline, hat er keine Verbindung zum Computer. Spricht man bei einem Computern von offline, meint man, daß er momentan keine Vebindung zu einem Online-Dienst oder dem Internet hat. Das Gegenteil von offline ist online.

Offline-Reader...ermöglichen es, einen ganzen Verbund von WWW-Seiten mit deren Verknüpfungen und Grafiken in einem Schritt auf die Festplatte zu laden. Die Seiten werden so aufbereitet, daß man sie offline (also ohne Verbindung zum Internet) mit dem WWW-Browser betrachten und allen Links (Verknüpfungen) folgen kann.

Online... bedeutet, daß das aktuelle Gerät mit einem anderen Gerät eine aktive Verbindung hat. Ist zum Beispiel ein Drucker online, hat er eine Verbindung zum Computer. Spricht man bei einem Computer von online, meint man damit, daß er im Moment eine Vebindung zu einem Online-Dienst oder dem Internet hat. Das Gegenteil von Online ist offline.

Online-Banking ... durchführen der Bankgeschäfte online mit einem Computer, d.h. im Internet oder bei einem Online-Dienst. Online-Banking ist für Bankkunden bequem und für Banken effizient, da alle Daten in elektronischer Form vorliegen und nicht erst digitalisiert werden müssen.

Online-Bestellungen... von Dienstleistungen oder Waren in einem Online-Dienst oder dem Internet. Online-Bestellungen zählen zu electronic commerce und werden weiter zunehmen.

Online-Dienste... erlauben, sich mit leistungsfähigen Rechnern über das Telefon- oder das ISDN-Netz zu verbinden und Informationen abzurufen. Weiterhin hat man bei allen Online-Diensten electronic mail und Zugang zum Internet.

Online-Shopping... Einkauf im Internet oder bei Online-Diensten. Die Angebote der Händler kann man im jeweiligen Medium betrachten und die Käufe online urchführen.

OSS... (Open Source Software) ist Software, bei welcher Binärdateien und Quellcode eines Produktes verbreitet oder zugänglich gemacht werden, üblicherweise kostenfrei.

P...

Patch... (engl.: Flicken) kleine Reparatur-Pakete für Fehler und Sicherheitslücken

Peer-to-Peer Netzwerk... kommt ohne eigenen Server aus (z.B. Windows for Workgroups oder Personal Netware). Jede Station fungiert dabei gleichzeitig als Server und Client. Der Vorteil liegt darin, daß ein teurer Server eingespart wird , die Nachteile sind in der Geschwindigkeit (Zugriff von anderen verlangsamt den eigenen Rechner), erschwertes Management (P.-Netze sind nur bei wenigen Computern einfacher als Server-basierte Netze zu verwalten) und mangelnder Sicherheit zu sehen.

Perl ... Scriptsprache, die unter Unix-Plattformen sehr stark verbreitet ist. Die meißten CGI-Programme im WWW sind in Perl geschrieben.

PGP... siehe Pretty Good Privacy

Phubber... stammt von ”Phubbing” ab und ist eine Kombination der Worte Phone und Snubbing - also frei übersetzt ein Handyflegel.

Plug-In... (dt. Einstecker) ist ein Software-Modul, daß man zu einem vorhandenen Programm zusätzlich installieren kann. Plug-Ins erweitern die Funktionalität der Software. Es gibt für sehr viele Programme, z.B. WWW-Browser oder Textverarbeitungen, Plug-Ins.

POP... Post Office Protokoll, erlaubt Servern, Nachrichten von einem Host zu lesen.

Port... alle Aus- und Eingänge eines Computers,von bzw. zu denen eine Datenübertragung stattfinden kann. Beispiele für Ports sind LPT oder COM. Im Internet ist der Port die Nummer einer bestimmten Anwendung. Der Port der Anwendung WWW ist z.B. 80. Für Nutzer ist es normalerweise nicht notwendig, die einzelnen Ports zu kennen.

Portal Site ... (Eingangstor) weitgehend frei konfigurierbare Einstiegsseite ins Internet. Angebote von Lycos, Netscape, Yahoo,...

Post... Absenden eines Artikels in eine Newsgroup im Usenet von seinem lokalen Rechner aus. Die Nachricht, die man postet, nennt man auch posting.

Postmaster... Person, der bei einem Host für das Management des Mail-Systems zuständig ist. Er ist dafür verantwortlich, das der Mail-Server funktioniert, er verwaltet die E-Mail-Adressen der Nutzer und deren Accounts.

Postscript... Dateiformat für Dokumente, die zum Druck gedacht sind. Sie enthalten neben dem Inhalt auch alle Merkmale, die zur Formatierung des Dokuments notwendig sind. Postscript-Dokumente können mit Postscript-Druckern, d.h. Druckern, die das Postscript-Format verstehen, ausgedruckt werden. Postscript-Dateien sind plattformunabhängig. Man erkennt sie an der Endung ps, ai oder eps.

PPP... Protokoll, daß erlaubt, eine Verbindung über TCP/IP herzustellen und damit Zugang zum Internet zu haben . PPP funktioniert mit einem Modem und einer normalen Telefonleitung.

Pretty Good Privacy... (PGP) Verschlüsselungssystem, dass von Phil Zimmermann entwickelt wurde. Bei PGP gibt es verschiedene Schlüssel (private und öffentliche), mit denen Dokumente ver- und entschlüsselt werden können.

Private Key... Individueller Schlüssel bei PGP.

Protokoll... Festlegung, auf welche Art und Weise eine Verbindung zwischen zwei Computern ablaufen soll. Dabei wird genau die Reihenfolge der einzelnen Signale und Befehle bestimmt. Bekannte Protokolle sind z.B. TCP/IP, SMTP, HTTP usw.

Provider... (Bereitsteller). Im Internet gibt es zwei Arten von Providern, den: Internet Service Provider und den Internet Presence Provider. Viele Internet Service Provider sind auch Internet Presence Provider.

Proxy, Proxy Server... Rechner, der zwischen ein firmeninternes Netz und das Internet geschaltet wird. Neben Sicherheitsaspekten (Firewall) hat diese Lösung noch einen anderen Vorteil. Greift ein Nutzer auf eine Web-Seite zu, wird diese Seite auf der Festplatte des Proxy-Servers gespeichert. Greift der Nutzer nach einigen Stunden erneut auf diese Seite zu, kann der Proxy-Server diese Seite von seiner Festplatte zur Verfügung stellen (Cache).

Public Domain... Programme die frei kopiert und verändert werden dürfen; vgl. Shareware.

Public Key... öffentlich verfügbarer Schlüssel bei PGP.

Q...

QoS... (Quality of Service) Betriebsgüte einer Netzwerkverbindung.

Quoting... (dt. zitieren). Viele E-Mail-Programme bieten die Möglichkeit, den ganzen Text oder Teile des Textes, den man beantwortet, in die eigene Mail zu übernehmen. Zur Unterscheidung vom restlichen Text der Mail fügt das Programm automatisch ein Erkennungszeichen an den Anfang jeder Zeile des zitierten Textes ein. Oft ist dies ">".

R...

Remote Computer... Computer, der entfernt ist (engl. remote). Man meint damit Computer, auf die man von seinem lokalen Computer aus zugreifen kann. Dabei spielt die tatsächliche Entfernung keine Rolle.

Remote Login... Anwendungsprogramm, mit dem man sich auf entfernten(engl. remote) Internet-Hosts einloggen kann. Remote Login ist dem Internetdienst Telnet ganz ähnlich.

Reply... engl. für Antwort/Entgegnung. Antwort auf eine eingegangen E-Mail oder einen Artikel im Usenet.

Router... Gerät, das zwei Teilnetze miteinander verbindet und den Weg der Nachrichten zwischen den Teilnetzen organisiert. Router vor allem eingesetzt, um lokale Netze (LANs) an WANs anzukoppeln.

S...

Saugen... in der Mailbox-Szene häufig benutzter Begriff für das Herunterladen von Dateien.

Scareware... auf deutsch Angstmacher- oder Erschrecken-Software

Server... (engl. serve - dt. dienen) Computer oder Software, die anderen Computern bestimmte Dienstleistungen bereitstellt oder ein Netzwerk zu verwalten hilft. Im Internet findet man verschiedene Typen von Servern, z.B. E-Mail-Server, Web-Server usw.

Set-Top-Boxen ... Geräte, die an einen Fernseher angeschlossen werden können und diesen mit der Möglichkeit ausstatten, Web-Seiten im WWW zu betrachten. Der Begriff Set-Top-Box bedeutet wörtlich "Oben-drauf-setz-Box".

Shareware... Vertriebsform, die das zeitlich begrenzte kostenlose Testen von Programmen erlaubt. Nach einiger Zeit muß der Anwender einen bestimmten Betrag an die Vertriebsfirma bezahlen (Registrierung).

Signature... Elektronische Unterschrift, d.h. Text, der zusammen mit jeder E-Mail oder jedem geposteten Artikel übertragen wird. Der Text enthält zumeist Adresse, E-Mail-Adresse, evtl. Telefon und Fax-Nummer des Autors.

Site... (Ort, Platz). Der Begriff Site wird mit vielen Diensten des Internet verwendet. Eine Site ist immer eine Adressse, an der sich Informationen zu diesem Dienst befinden. So gibt es z.B. Usenet-Sites, FTP-Sites oder Web-Sites. Als Web-Site (sprich: web-seit) bezeichnet man alle WWW-Seiten einer Organisation, Person usw. die zusammengehören. Web-Sites bestehen meist aus mehreren Web-Seiten. Web-Site und Web-Seite nicht verwechseln!

Smiley, Emoticon... kleine Grafiken , mit denen der Schreiber Gefühle ausdrücken möchte. Smileys werden stets aus normalen ASCII-Zeichen zusammengesetzt und sind immer von rechts zu lesen (d.h. die Smileys liegen auf der linken Seite). Hier eine kleine Auswahl:
:-) lachender Smiley für Übermut, Freude, Zufriedenheit, Sarkasmus ...
:-( trauriger Smiley, Wut, Entäuschung ...
Mittlerweile gibt es sehr viele Smileys.

SMTP... Protokoll, das beim Versenden und Empfangen von E-Mails verwendet wird.

Snail-Mail... (dt. Schneckenpost) ist die Bezeichnung für die herkömmlichen Post, weil sie im Vergleich mit der E-Mail so langsam ist.

Spamming... 1. Das Cross-Posting desselben Posts in einer großen Zahl von Newsgroups, von denen sich die meisten mit völlig anderen Themen beschäftigen als die Botschaft. 2. Das Versenden derselben Botschaft an eine große Zahl von Mailing-Listen, die ebenfalls völlig anderen Themen gewidmet sind. (Grober Verstoß gegen die Netiquette)

SSD... (Solid State Disk bzw. Solid State Drive). Halbleiterlaufwerk: Vorteile gegenüber herkömmlichen Laufwerken sind mechanische Robustheit, sehr kurze Zugriffszeiten und keine Geräuschentwicklung

Suchmaschinen... Werkzeuge, mit denen man das WWW nach bestimmten Suchbegriffen durchsuchen kann. Das Ergebnis der Suche sind URLs, die mit dem Suchbegriff in Beziehung stehen. Bekannte Suchmaschinen sind Webcrawler, Yahoo!, Alta Vista, Infoseek und Lycos.

Surfen... plan- und zielloses Springen im WWW. Das Prinzip ist, einfach jedem beliebigen Link zu folgen, der interessant aussieht.

T...

Tag... siehe HTML

TCP/IP ... (Transmission Control Protocol/Internet Protocol) Protokollfamilie, die festlegt, wie die Datenübertragung im Internet erfolgt.

Telematik... (Kunstwort aus Telekommunikation und Informatik) Vernetzung unterschiedlicher Kommunikationsmedien oder Personen zu einem interaktiven System mittels Computertechnologien

Telnet... Internet Protokoll und ein Dienst im Internet. Mit Telnet kann man von seinem lokalen Rechner aus einen entfernten Rechner nutzen. Am entfernten Rechner muß man sich vor dem Arbeiten einloggen.

Terminalprogramm... Programm, um mit einer Mailbox Verbindung aufzunehmen bzw. um ein Modem anzusprechen.

Thread... (dt. Faden). Populäre Newsgroups haben oft ein Volumen von täglich Hunderten von Posts, die den Überblick schwierig gestalten. Threads sind die roten Fäden, die helfen sollen.

Thumbnail... (engl. Daumennagel) kleine Grafiken ("Daumennagel groß"),die häufig einen Link zu dem gleichen, aber größeren Bild darstellen. Zweck: Ladedauer eines Dokuments verringern, Dokument nicht mit großen Bildern überladen und damit unübersichtlich machen.

T-Online... Online-Dienst der Deutschen Telekom. Es ist der Online-Dienst in Deutschland mit den meisten Mitgliedern. Von jedem Punkt in Deutschland kann man sich zum Ortstarif in T-Online einwählen. Vorteil, den die meisten anderen Online-Dienste nicht bieten.

Top-Level-Domain... rechter Teil einer WWW- oder E-Mail-Adresse. Man kann ersehen, zu welcher Einrichtung der Server gehört oder in welchem Land er sich befindet.

Topologie... Physikalischer Aufbau eines Netzwerks (Art, wie das Kabel verlegt wurde). Man unterscheidet Bus-, Ring-, Stern-, Baum-, Daisy-Chain- (ein Gerät wird am Vorgängergerät angeschlossen und bietet eine Anschlußmöglichkeit für das nächste Gerät), vermaschte und Multi-Drop-(z.B. Ethernet, keinerlei Punkt- zu Punkt-Verbindung) -T.

Twain ... (engl. zwei ) Softwareschnittstelle (insbesondere für Scanner).Scannerhersteller liefern zu ihren Geräten einen Treiber, der TWAIN - kompatibel ist. Alle Programme, die eine Twain-Schnittstelle unterstützen, können dann den Scanner ansprechen.

U...

Unicode... Weiterentwicklung des ASCII- bzw. ANSI-Zeichensatzes, das zwei Byte zur Codierung der Zeichen benutzt. Neben den auf Buchstaben basierenden Zeichensätzen sind eine Vielzahl der fernöstlichen Schriftzeichen in U.integriert.

Upload... bezeichnet das Laden von Dateien vom eigenen lokalen Rechner auf einen entfernten Rechner. Die Übertragung erfolgt generell von einem Client zu einem Server.

URL... (Uniform Resource Locator) geben den Pfad zu Dateien im WWW an. Dabei ist immer auch der Rechnername und die Art des Zugriffs eingeschlossen. Bsp.: http://www.schule.de

UAC... User Account Control. Benutzerkonntensteuerung USENET... Zusammenfassung der Wörter user (dt.: Nutzer) und network (dt.: Netzwerk). Das USENET ist ein Dienst im Internet mit Newsgroups und Netnews.

User... (engl. Nutzer). Die Person, die an einem Rechner arbeitet.

V...

Verschlüsselung... zur Sicherheit der Datenübertragung kann man Daten verschlüsseln. Damit ist es Personen, die die übertragenen Daten abfangen, nicht möglich, die Daten zu lesen. Ein sehr bekanntes Verschlüsselungsverfahren ist PGP (Pretty Good Privacy) .

Videokonferenz... zweiseitige Übertragung von Bild und Ton über ein Netzwerk. Die Konferenzpartner sitzen in unterschiedlichen Räumen und können sich gegenseitig sehen und hören.

Virtuelle Realität... dreidimensionale Simulation von Räumen und Objekten in diesen Räumen. Der Nutzer kann sich in dieser 3-D-Umgebung scheinbar bewegen. Virtuelle Realität stellt hohe Anforderungen an die Grafikmöglichkeiten und die Leistungsfähigkeit des Computers.

Virus... Computerprogramm, daß sich mit bestimmten Techniken selbst vervielfältigen kann und immer mehr Dateien auf einem Computer infiziert. Ihre Gefährlichkeit variiert von "völlig harmlos" bis zu "sehr gefährlich". In Extremfällen können ganze Festplatten von Viren gelöscht werden. Computerviren kann man mit Antiviren-Programmen bekämpfen.

VoIP-Phishing (Vishing), Empfänger der betrügerischen Mitteilung wird aufgefordert wird, eine bestimmte Nummer anzurufen und Kreditkartendaten und PIN-Codezu nennen.

VRML... (Virtual Reality Modeling Language) Computesprache, die es erlaubt, Grafiken und Räume dreidimensional darzustellen. In diesen Räumen kann man sich scheinbar ("virtuell")bewegen. VRML wird in zunehmenden Maße in Chat-Räumen eingesetzt und ist ein Weg zur Virtuellen Realität im Internet.

W...

W3C ... World Wide Web Consortium. Internet Gremium versucht Standards im Internet durchzusetzen.

WAN... (Wide Area Network) Netzwerke, die Computer über mehrere Kilometer (10 bis 1000 km) verbinden. Häufig sind die Geschwindigkeiten gering.

WAV... Endung einer Datei, die digitalisierte Klänge enthält.

Web Robot... intelligenter Agent, der automatisch das WWW durchquert, indem er eine Web-Seite aufruft und dann nacheinander allen Links auf dieser Seite folgt.

Whistleblower... ( engl.: to blow the whistle, (Pfeife blasen)). „Enthüller“, „Skandalaufdecker“ , Person, die wichtige Informationen veröffentlicht.

White Pages... (amerikanisch Telefonbücher). In den White Pages kann man nach den E-Mail-Adressen, Postanschriften, Telefon- und Faxnummern, Organisationszugehörigkeiten usw. suchen..

Whois... Dienst im Internet, mit dem man nach E-Mail-Adressen, Postanschriften, Telefon- und Faxnummern von Internet-Nutzern suchen kann.

WIN... deutsches Wissenschaftsnetz, daß im Auftrag des DFN-Vereins betrieben wird. Sämtliche Hochschulen, Universitäten,Forschungseinrichtungen usw. sind an das WIN angeschlossen.

WWW... (World Wide Web). Weitere Abkürzungen sind W³, Web oder W3. Das WWW ist ein weltweiter Informationsdienst im Internet, der multimediale Dokumente (HTML-Dokumente)interaktiv darstellen kann. Herausragendes Merkmal ist die Hypertext-Sprache, in der die WWW-Seiten geschrieben sind.

work flow ... Arbeitsablauf.

WWW-Client... ein Computerprogramm ( Browser), das HTML-Seiten und Bilder des World Wide Web anzeigen kann.

WWW-Server... Rechner, der mittels eines Programms HTML-Seiten, Bilder oder Audiodateien netzwerkweit anbietet und an den anfordernden WWW-Client mittels des HTTP-Protokolls übergibt.

X...

XML ... (Extensible Markup Language). Wie HTML Teilmenge von SGML. Universalformat für den Datenaustausch zwischen unterschiedlichen Anwendungen über das globale Netz

Y...

Yahoo!... Suchmaschine.

Yellow Pages... "Gelbe Seiten" im Internet. In den Yellow Pages findet man Unternehmen, öffentliche Einrichtungen, Organisationen usw.

Z...

Zugangsberechtigung... Erlaubnis , auf einen bestimmten Rechner zuzugreifen. Auf Computern, die eine Zugangsberechtigung verlangen, muss man sich vor dem Zugriff einloggen.

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26.10.2013 19:10
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